Yasuní ist ein Menetekel

»Buen Vivir« fällt meist durch den Praxistext

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wachstumsverzicht steht für die Regierungen des Südens - auch für die verbliebenen Linksregierungen Südamerikas - nicht auf der Agenda. Ein »Jenseits des Wachstums« spielt in der praktischen Politik noch keine Rolle, wenngleich in der politischen Rhetorik sehr wohl die Grenzen des Wachstums und die Auswüchse der kapitalistischen Produktionsweise gegeißelt werden. In Ecuadors 2008 verabschiedeter neuen Verfassung ist die Natur als Subjekt, das Rechte hat, verankert. Über die Umsetzung wird zwischen den traditionellen Vertretern des fossilen Entwicklungsmodells und den Vertretern des »Buen Vivir« (Guten Lebens) heftig gestritten.

Unumstritten in Ecuador ist, dass auf einem begrenzten Planeten exponentielles Wachstum langfristig nicht machbar ist, sondern unweigerlich die Lebensgrundlagen für die Menschen zerstört. In der kapitalistischen Produktionsweise hat die Ökonomie das Primat vor der Ökologie, so dass Raubbau an der Natur zum Alltag...

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