Die Idee der Gemeinschaftsschule

Linksfraktion wehrt sich gegen den Vorwurf einer konzeptionslosen Bildungspolitik

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Es ist völlig normal, wenn Gewerkschaften mehr Personal und kürzere Arbeitszeiten fordern«, findet Linksfraktionschef Ralf Christoffers. »Aber uns hat aufgeschreckt, dass uns in der Bildungspolitik Konzeptionslosigkeit vorgeworfen wird.«

Das schmerzt, weil die LINKE sehr wohl ein ausgearbeitetes Konzept hat und immerhin schon erste Schritte zu seiner Umsetzung geht. Die Rede ist hier von der Gemeinschaftsschule, die der SPD bei den Koalitionsverhandlungen im Jahr 2014 zumindest als Modellprojekt abgerungen werden konnte. Die Gemeinschaftsschule läuft in Brandenburg unter dem Namen Schulzentrum. 36 solcher Schulzentren gibt es bereits, und es sollen mehr werden. Die Idee der Gemeinschaftsschule: Grund- und Oberschulen schließen sich zusammen und ermöglichen den durchgängigen Weg von der 1. Klasse bis zum Abitur, gegebenenfalls auch in Kooperation mit einem Oberstufenzentrum.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert ihre ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.