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Wurden Geflüchtete von Nazis durch Löbau gejagt?

Mehrere Asylsuchende offenbar während des Stadtfestes von Rechtsradikalen verfolgt / Berichte über wiederholte Provokationen durch Rassisten

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als die Republik in den Tagen nach dem 15. September geschockt auf die rassistische Hetzjagd von Rechtradikalen auf Geflüchtete im sächsischen Bautzen blickte, da ging eine Polizeimeldung aus dem nur 20 Kilometer entfernten Löbau aus ungeklärten Gründen fast völlig an der Öffentlichkeit vorbei. Dabei lassen sich zwischen den Ereignissen einige Parallelen finden: In der Polizeimeldung vom 11. September heißt es, dass sich in der Nacht zum Sonntag »etwa zehn Bewohner einer örtlichen Asylunterkunft« und »etwa 25 junge Männer, die augenscheinlich dem rechten Spektrum zuzuordnen waren«, drohend gegenüberstanden. Durch den Anruf einer Anwohnerin alarmiert, hätten die Beamten beide Lager auf Abstand gehalten und allen Anwesenden einen Platzverweis erteilt. Anschließend seien die Rechten abgezogen, die Polizei habe die Asylsuchenden noch bis zu ihrer Unterkunft begleitet.

Doch ganz so ruhig, wie es in der Meldung heißt, blieb es an besagt...


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