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Israelische Marine fängt Boot mit Gaza-Aktivistinnen ab

Frauen-Crew wollte palästinensischen Küstenstreifen erreichen / Friedensnobelpreisträgerin Maguire mit an Bord

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Gaza. Israel hat ein Segelschiff mit rund einem Dutzend pro-palästinensischen Aktivistinnen vor der Küste des Gazastreifens abgefangen und in den Hafen von Aschdod eskortiert. Die Frauen seien den zuständigen Behörden übergeben worden, teilte die israelische Armee in der Nacht zum Donnerstag mit. Unter den 13 Frauen an Bord der »Zaytuna-Oliva« befand sich nach Angaben der Organisatoren auch die nordirische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire. Die Aktivistinnen hatten die israelische Seeblockade vor der Küste durchbrechen und auf die schwierige Lebenslage der Menschen im Gazastreifen aufmerksam machen wollen. Das »Frauen-Schiff nach Gaza« war am 15. September in Barcelona in See gestochen, wie die Organisation Freedom Flotilla Coalition zuvor mitgeteilt hatte.

Israel hatte vor zehn Jahren eine Blockade des Küstenstreifens verhängt. Tel Aviv begründet dies mit Sicherheitsbedenken, da in Gaza die islamische Hamas politisch das Sagen hat. Zwischen 2008 und 2014 führten die Hamas und Israel drei Mal Krieg gegeneinander.

Immer wieder versuchen Aktivisten, die Blockade auf See zu durchbrechen. Bisher hat aber noch nie eine Hilfsflotte tatsächlich die Küste erreicht. Die Boote wurden stets zuvor von der israelischen Marine abgefangen. Bei einer solchen Aktion im Jahr 2010 stürmten israelische Soldaten das türkische Schiff »Mavi Marmara«, wobei zehn türkische Staatsbürger getötet wurden. Agenturen/nd

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