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Kolumbianer marschieren für den Frieden

Kriegsmüde demonstrieren für eine Verwirklichung des Abkommens zwischen der Regierung und der FARC-Guerilla

  • Von David Graaff, Medellín
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit Fackeln, Kerzen, weißen Fahnen und weißer Kleidung zogen am Mittwochabend mehrere Tausend Menschen schweigend durch Bogotá. Auch in anderen Großstädten des Landes gingen vor allem junge Menschen auf die Straße, um den ins Stocken geratenen Friedensprozess zu stärken. Als die Demonstranten in der Hauptstadt an der «Plaza de Bolivar» vor dem Kongressgebäude angekommen waren, brachen sie das Schweigen und riefen lautstark «Einigung jetzt». Denn seit eine knappe Mehrheit der Wähler bei der Volksabstimmung vergangenen Sonntag die von der FARC und der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos ausgehandelten Vereinbarungen abgelehnt haben, hängt der Friedensprozess am seidenen Faden.

«Wir wollen zeigen, dass der Frieden nicht eine Frage der Parteien oder einer Person, sondern ganz Kolumbiens ist», sagte eine der Organisatorinnen des «Marsch des Schweigens gegenüber Medienvertretern. Die Teilnehmer forderten angesichts der politischen Hän...


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