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Mühsam, Körbel, Klemt

Der Berliner Liedermacher Stefan Körbel und der Lyriker Henry-Martin Klemt aus Frankfurt (Oder) erweisen Erich Mühsam eine Hommage. An diesem Freitag, ab 19.30 Uhr, erinnern sie in der Stillen Straße 10 in Pankow mit Liedern, Gedichten und Prosatexten an den jüdischen Revolutionär, Anarchisten, Dichter und Publizisten. Der 1878 geborene Mühsam flog wegen sozialdemokratischer Umtriebe von der Schule, wurde Apotheker und arbeitete als Redakteur. Er wanderte durch Europa, hing der Reformbewegung an, wurde verhaftet und freigelassen, gesellte sich zur Bohème, landete in Festungshaft und später im Revolutionären Arbeiterrat der Münchener Räterepublik. Wo er auch war, spottete er, mahnte und warnte vor dem kommenden Krieg, schrieb einige der zärtlichsten Liebesverse deutscher Zunge und politische Satiren und gab die anarchistische Zeitschrift »Fanal« heraus. 1934 wurde er im KZ Oranienburg ermordet. nd

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