Wolfgang M. Schmitt 08.10.2016 / Kultur

Unsere hybride Digitalität

Ist eine vernetzte Welt wirklich progressiv, offen und vielfältig? Von Wolfgang M. Schmitt

Wie die Zeit vergeht. Liest man im Jahr 2016 das 17 Jahre alte Buch »Digitales Business« von Bill Gates, glaubt man, es stamme aus dem 19. Jahrhundert. Der Microsoft-Gründer referiert über die Errungenschaft und den Nutzen des Internets und wagt einen Blick in die Zukunft. Schon bald würden wir auch kleine Computer, »digitale Notizbücher«, bei uns tragen. Heute sagen wir Smartphone dazu. Weiter meint Gates, bald würden alle Menschen ständig E-Mails schreiben. Stimmt, zumindest die altmodischeren, die WhatsApp oder Snapchat nicht kennen. Und dann führt Gates lang und breit die Vorteile digitaler Datenbanken aus, die in Unternehmen lästige Laufzettel überflüssig machen. Wer hielt zuletzt einen Laufzettel in der Hand?

Längst leben wir in einer »Kultur der Digitalität«, so der Titel des Buches von Felix Stalder. Der Professor für digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste untersucht darin, wie sich unsere Gesellschaft im Zug...

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