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May schürt Fremdenfeindlichkeit

Britische Konservative wollen Arbeitsmigranten das Leben schwer machen und versprechen den Arbeitern Hilfe

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sie strömten aus ihren Kleinstädten und ländlichen Idyllen - Ältere zumeist, konservative Brexit-WählerInnen - und klatschten in Birmingham auf dem Tory-Parteitag ihrer neuen Heiligen Theresa May zu. Die ehemalige Anhängerin des EU-Verbleibs redete die Entscheidung vom 23. Juni als »leise Revolution« schön. Rafael Behr, Kolumnist des linksliberalen »Guardian«, stellte eine »Rückkehr zum wahren Glauben« fest.

Dabei half es, dass die Vertreter der alten Lehre - David Cameron und sein Finanzminister George Osborne - durch Abwesenheit glänzten. Zu den wenigen Remainers, die sich in den Konferenzsaal trauten, gehörte Mays Ex-Staatssekretär im Innenministerium Nick Herbert, der die Brexit-Unterhändler David Davis, Außenminister Boris Johnson sowie Außenhandelschef Liam Fox in Erinnerung an einen Kinderreim als »drei blinde Mäuse« verhöhnte. Ihm tapfer zur Seite stand Anna Soubry, die Fox› Beschwörung des »freieren Freihandels« al...


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