Manfred Maurer, Wien 11.10.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Kärnten-Pleite ist abgewendet

Hypo-Alpe-Adria-Abwicklung kostet Österreich vermutlich 12,5 Milliarden Euro

Es kam ganz anders. Der damalige Landeshauptmann Jörg Haider (FPÖ) hatte vor neun Jahren den Eintritt Kärntens ins vermeintliche Paradies verkündet. »Kärnten ist reich«, ließ er damals verlauten. Möglich wurde dies, weil der Rechtspopulist nicht nur eine Menge seiner Landsleute zu blenden vermochte, sondern auch ein paar wichtige Entscheidungsträger in Bayern, denen die Kärntner Bank Hypo ins Auge stach.

Das mit windigen Geschäften in Südosteuropa und aberwitzigen Landeshaftungen von einer Provinzbank zum Großakteur aufgeblähte Institut machte Haider der Bayerischen Landesbank (BayernLB) schmackhaft. 1,625 Milliarden Euro zahlten die ebenfalls im großen Finanzkasino mitspielen wollenden Bayern für 50 Prozent plus eine Aktie. Der Kärntner Jubel über diesen Reichtum währte ebenso kurz wie die bayerische Freude über den Einkauf. Im Jahr 2008 platzten mit der großen Finanzblase auch die Träume der Eigner der Hypo Alpe Adria. Erst seit...

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