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Wenn die Lobby rechnet

EEG-Umlage steigt nicht wegen der Erneuerbaren

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Neoliberale Marktwirtschaftler können die Energiewende, wie sie in Deutschland vollzogen wird, überhaupt nicht leiden. Insbesondere das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das einen Einspeisevorrang sowie eine feste Stromvergütung für Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen vorsieht, ist ihnen ein Dorn im Auge. Dies verschlinge horrende Summen, lautet die Botschaft einer soeben von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) präsentierten Untersuchung. Die Gesamtkosten der Energiewende allein im Strombereich beliefen sich auf über 520 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025, davon rund 408 Milliarden durch die EEG-Umlage und 55,3 Milliarden durch den Ausbau der Strom- und Verteilernetze.

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