Selbstmordattentäter griff in Mali an

Bamako. Einen Tag nach dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Mali hat sich in der Wüstenstadt Timbuktu ein Selbstmordattentäter gesprengt. Wie die schwedische Armee und UN-Mitarbeiter am Dienstag mitteilten, ereignete sich der Vorfall am Montagabend. Schwedische Soldaten der UN-Stabilisierungsmission Minusma waren demnach bei einem »Routineeinsatz« in Timbuktu unterwegs, als der Angreifer einen Sprengsatz gezündet habe. Die Soldaten wurden nicht verletzt. Die Minusma gilt als der gefährlichste UN-Einsatz weltweit. Kernaufgabe ist die Überwachung einer Waffenruhe, die im Mai und Juni vergangenen Jahres von den malischen Konfliktparteien vereinbart wurde. AFP/nd

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