Thomas Blum 14.10.2016 / Kultur

Rambazamba!

Felix Kubin rettet den Geist des Postpunk ins Heute / Das Duo Clastah mixt Witz und Agitation

Tatsächlich ist der Klangkünstler Felix Kubin, der bereits als junger westdeutscher Teenager in den frühen Achtzigern selbst zusammengefummelte Stücke auf Undergroundbühnen vortrug (und in den Neunzigern unter anderem Mitglied der neodadaistischen Singegruppe »Liedertafel Margot Honecker« war), erkennbar ein Kind der Postpunk-Ära, deren freien Geist er in die Gegenwart rettet. In seinen für Kurzfilme und das Theater entstandenen windschiefen Musikstücken, die irgendwo zwischen verschrobenem Experiment und Neuer Musik anzusiedeln sind, fiept, rattert und summt es zuweilen wie aus den Bordcomputern der Plastikraumschiffe, die man aus billigen Science-Fiction-Filmen kennt. Zwischendurch sind russischsprachige Dialogschnipsel und Stimmensamples zu hören. Was klingt da so krank und doch irgendwie korrekt? Ist das ein Roboter, dem man eben erst die Tonleiter bei...

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