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Verborgener Hunger

  • Von Iris Rapoport
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Evolution hat mit den Bausteinen der Natur über Jahrmillionen rastlos experimentiert. Als Resultat sind mehr als 20 der 92 natürlich vorkommenden Elemente für uns lebensnotwendig geworden. Viele von ihnen benötigen wir nur in geringen Mengen. Sie werden deshalb Spurenelemente genannt.

Vielleicht überrascht es, dass diese zumeist Schwermetalle sind, die doch gemeinhin als giftig gelten. Doch dadurch wird verständlich, dass die Spanne zwischen dem, was uns nutzt und dem, was uns schadet, oft klein ist. Anders als die Mengenelemente Natrium und Kalium, die als Ionen in den Körperflüssigkeiten verteilt sind, finden sich die Spurenelemente direkt an Enzyme oder Hormone gebunden. Oft werden die Metalle auch von kleinen organischen Molekülen bei der Komplexbildung fest in die Zange genommen. Diese Moleküle lagern sich als Cofaktoren an Enzyme oder andere Proteine an. Durch solch eine Bindung an eine überschaubare Anzahl von riesigen ...


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