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Atomkonzerne sollen 23,55 Milliarden für Lagerung zahlen

Berlin. Die Atomkonzerne sollen sich bei dem Entsorgungspakt mit dem Staat nach einem Entwurf für 23,55 Milliarden Euro von der Verantwortung für Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Mülls freikaufen können. Diese Summe geht aus einem am Freitag bekannt gewordenem Referentenentwurf hervor. Der ab Januar 2017 fällige Grundbetrag von 17,389 Milliarden Euro, der bar in einen staatlichen Fonds überwiesen werden soll, steht in einer eckigen Klammer. Das bedeutet, dass über die endgültige Summe wohl noch nicht entschieden wurde. Hinzu kommt ein Risikoaufschlag von 6,167 Milliarden Euro. Die Konzerne können den Aufschlag spätestens bis Ende 2022 nebst 4,58 Prozent Zinsen pro Jahr entrichten. Für den Gesamtbetrag könne der Bund Ratenzahlung bis spätestens 31. Dezember 2026 vereinbaren, heißt es weiter. Das Gesetzespaket soll am 19. Oktober beschlossen werden. dpa/nd

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