Florian Schmid 18.10.2016 / Kultur
Buchmesse Frankfurt/Main

Das Gespenst der Starken

Zygmunt Bauman zerpflückt die irrationale Angst vor den »Fremden«

Er musste mehrmals in seinem Leben flüchten. Als die Nazis Polen besetzten, floh Zygmunt Bauman mit seiner Familie in die Sowjetunion. Nach den Unruhen 1968 emigrierte der in Warschau habilitierte Wissenschaftler nach Israel. Anfang der 1970er zog er nach Leeds, an dessen Universität er bis 1990 lehrte. Das Thema Flucht und Migration kennt er aus eigener Erfahrung.


Buch im nd-Shop bestellen:
* Zygmunt Bauman: Die Angst vor den anderen. Suhrkamp Verlag. 125 S., br., 12 €.


In seinem neuen Essay »Die Angst vor den anderen« analysiert der 90-jährige Soziologe die sogenannte Flüchtlingskrise. Er bezieht klare Position gegen rassistische Ausgrenzung und das Schüren von Ängsten und plädiert für einen »engeren Kontakt« und eine »Verschmelzung der Horizonte« statt Spaltung, wie sie von vielen Politikern mehr oder weniger offen propagiert wird. Angesichts der rassistischen Mobilmachung in Europa, rechten Wahlerfolgen u...


Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: