Harald Loch 18.10.2016 / Literatur
Buchmesse Frankfurt/Main

»Alles Unsinn, alles gelogen, alles so lächerlich ...«

Stefan Aust berichtet über die vergeblichen Warnungen des Journalisten Konrad Heiden vor der Demagogie Hitlers

»Er war Journalist und hatte nur ein Thema: Adolf Hitler«, schreibt Stefan Aust. Und der Leser freut sich: Endlich wird Konrad Heiden gewürdigt. Seit den Münchener Anfängen der Nazis schrieb er über diese in der liberalen »Frankfurter Zeitung«. Ende 1932 verfasste er ein Buch über die Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland und 1936, schon im Exil in den USA, die erste Biografie über Adolf Hitler. Sie wurde vor einigen Jahren neu aufgelegt worden.


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* Stefan Aust: Hitlers erster Feind. Der Kampf des Konrad Heiden. Rowohlt. 384 S., geb., 22,95 €.


Heiden hat Hitlers mörderische Demagogie und rhetorische Durchtriebenheit durchschaut, doch die Zeitgenossen erhörten seine Warnungen nicht. In einem sozialdemokratischen Milieu aufgewachsen und mit einer jüdischen Mutter, eine geborene Deutschmann,...


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