Karlen Vesper 18.10.2016 / Kultur

Alle spielen Mombasa

Gedanken zum allgegenwärtigen Kolonialismus beim Rundgang durch eine neue DHM-Ausstellung

Eine Vergangenheit, die nicht vergehen will - und nicht vergessen werden darf. Das sind nicht nur die schrecklichen Jahre des deutschen Faschismus, sondern auch die so kurzen wie mörderischen des deutschen Kolonialreiches. Dessen Spuren sind allerorten hierzulande noch präsent, ob auf Straßenschildern oder in Form von Denkmälern. Man könne in Hamburg und Berlin keine 300 Meter gehen, ohne über ein Relikt oder eine Anspielung auf die Zeit, als Deutschland Kolonialmacht war, zu stolpern, meint Hans-Martin Hinz vom Fachbeirat, der das Deutsche Historische Museum (DHM) bei seiner neuen Ausstellung beriet.

Die knapp drei Dezennien währende Ära deutscher kolonialer Herrschaft ist allgegenwärtig. Nicht nur ob der aktuellen Verhandlungen um Entschädigungsleistungen an Nama und Herero, Opfer des ersten Genozids im 20. Jahrhundert, begangen durch deutsche Kolonialtruppen. Eine Abschrift des Vernichtungsbefehls, diktiert am 2. Oktober 1904 v...

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