Hans-Ulrich Dillmann 18.10.2016 / Politik

Nach dem Hurrikan droht der Hunger

In Haiti wurde ein Großteil der Ernte zerstört und der Preis für das Grundnahrungsmittel Bohnen schießt in die Höhe

Der dominikanische Präsident Danilo Medina hatte seinem haitianischen Amtskollegen Jocelerme Privert schnelle Hilfe versprochen für die Opfer des Monstersturms »Matthew«. Die Armada aus Tiefladern mit schwerem Räumgeräte wie Planierraupen, Radladern, Mini- und Großbaggern sowie Sattelschlepper mit Tonnen von Lebensmitteln, Medizin, Trinkwasser und Wasserausbereitungsmaschinen war am 11. Oktober in Santo Domingo von Medina verabschiedet worden: »Unsere haitianischen Brüder brauchen jetzt unsere Hilfe.« Drei Tage später rollte dann eine gigantische Lkw-Kolonne in Les Cayes ein. Über schlamm- und geröllverschmutzte, zum Teil unterspülte Straßen, durch Flussfurten vorbei an kleinen, einsturzgefährdeten Brücken, die nach dem Hurrikan nicht mehr passierbar waren, hatten sich 500 Fahrzeuge bis in die Hafenstadt durchgekämpft. 248 Baumaschinen bleiben vorerst in Haiti.

Mit im Konvoi waren 250 Ingenieure, Baugerätefahrer, Bauarbeiter und f...

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