Stefan Amzoll 18.10.2016 / Kultur

Ein Kämpfer für die Kunst

Zum Tode des Cembalisten und langjährigen Staatsopern-Intendanten Hans Pischner

Der Mann besuchte, bevor er hundert wurde, immer noch Staatsopern-Aufführungen. Lustiger Anblick, wenn er, klein von Wuchs durch Geburt und Alter, in Pausengesprächen Mund und Nase immer nach oben recken musste, um gehört zu werden. Vergessen ist Hans Pischner, einst Intendant der Lindenoper, an dem Hause nicht. Ihm gebührt dort ein Ehrenplatz.

In anderer Art unvergessen ist der Cembalist Pischner. Er musizierte zwar öffentlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr, umso bemerkenswerter daher, dass anlässlich seines hundertsten Geburtstags 2014 bei Berlin Classics, dem Nachfolge-Label von Eterna, gleich zehn CDs mit ihm als Solisten erschienen, zwischen 1958 und 1970 entstandene Aufnahmen mit Solo- und Konzertwerken von Johann Sebastian Bach, letztere begleitet von so gerühmten Klangkörpern wie dem Berliner Sinfonieorchester (später Konzerthausorchester) unter Kurt Sanderling und der Staatskapelle Dresden unter Kurt Redel.

Urpräg...

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