Australien weist Vorwurf der Folter in Flüchtlingslager zurück

Canberra reagiert auf Amnesty-Bericht über Pazifikinsel Nauru / Menschenrechtsorganisation dokumentiert Missbrauch und Selbstverletzungen in Flüchtlingslager

Canberra. Die australische Regierung hat den Vorwurf der Folter in ihrem Flüchtlingslager auf der Pazifikinsel Nauru zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien »vollkommen falsch«, sagte Premierminister Malcolm Turnbull am Dienstag. Seine Regierung investiere große Summen, »um die Lebensbedingungen der Menschen dort zu verbessern«. Die Asylpolitik seines Landes sei von »Mitgefühl« geprägt, sagte Turnbull. Canberra argumentiert, dass durch die Unterbringung von Asylsuchenden außerhalb des eigenen Territoriums Flüchtlinge von gefährlichen Überseefahrten abgeschreckt würden.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte Australien in einem Untersuchungsbericht am Montag Folter von Flüchtlingen und Asylsuchenden vorgeworfen. Im von Australien betriebenen Flüchtlingslager im pazifischen Inselstaat Nauru seien Missbrauch und Selbstverletzungen an der Tagesordnung, heißt es in de...

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