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»Nicht eine weniger«

70 000 bei Kongress für Frauenrechte in Argentinien

Wenn MenschenrechtlerInnen in Südamerika vom »Femicidio« sprechen, dann meinen sie die brutale und dennoch alltägliche Gewalt gegen Frauen. Im vergangenen Jahr wurden in Argentinien 286 Frauen getötet, der Großteil von ihnen durch den eigenen Partner. Viel zu selten, so die Kritik von FrauenrechtlerInnen, folgen Konsequenzen. Vor allem, weil die Gewalt tabuisiert wird und Gesetze zum Schutz von Frauen nicht ausreichend Anwendung finden.

In der argentinischen Stadt Rosario trafen sich in der vergangenen Woche über 70 000 Frauen aus mehreren südamerikanischen Staaten zum jährlichen Frauenrechtskongress »Encuentros Nacionales de Mujeres«. Rosario wurde auch wegen der dortigen Situation als Veranstaltungsort ausgewählt. Nach Angaben der Stadträtin v...


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