Doris Weilandt, Weimar 19.10.2016 / Politik

Die Weimarer und ihr Bücherkosmos

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist zur Identitätsstifterin in der thüringischen Klassikerstadt geworden

»Die Anna Amalia Bibliothek ist das Schönste, was wir haben. Jeder Tourist möchte in den berühmten Saal«, antwortete eine Passantin vor dem Nationaltheater auf die Frage, was die Einrichtung für Weimar bedeutet - und eilte davon. Sie gehörte nicht zu den geladenen Gästen, die aus der gesamten Republik kürzlich zum Jubiläumsfestakt ins Nationaltheater strömten: Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek wurde 1691 gegründet und ist somit nun 325 Jahre alt.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten bieten auch den Rahmen, Bibliotheksdirektor Michael Knoche nach zweieinhalb Jahrzehnten in den Ruhestand zu verabschieden. Unter seiner Regie gedieh die Herzogin Anna Amalia Bibliothek (HAAB) zu einem Ort der Entdeckung und Anregung, zum Ideal einer Forschungsbibliothek.

Die größte und schwerste Aufgabe, die Direktor Knoche zu bewältigen hatte, war der Wiederaufbau nach dem verheerenden Brand vom 2. September 2004. Die Katastrophe ereignete sich während des Umzug...

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