BASF: Suche nach Vermisstem hält an

Ermittlungen nach Explosion in Ludwigshafen eingeleitet

Ludwigshafen. Nach der folgenschweren Explosion auf einem Werksgelände des Chemieriesen BASF in Ludwigshafen mit mindestens zwei Toten, acht schwer und 17 leicht Verletzten hat die Suche nach der Unglücksursache begonnen. Die Staatsanwaltschaft leitete am Dienstag Ermittlungen ein, allerdings war die Unglücksstelle laut Feuerwehr und Unternehmen zunächst noch unzugänglich. »Warum sich die Explosion konkret ereignete, wissen wir noch nicht«, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber. Die Behörde leitete Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ein und schaltete Experten ein, die vor Ort nach den Ursachen suchen sollten, sobald dies möglich wird. Am Dienstagnachmittag wurde weiterhin ein Mensch vermisst. »Wir gehen im Moment davon aus, dass sich die Person im Hafenbecken befindet«, sagte Ludwighafens Feuerwehrchef Peter Friedrich. Taucher stünden bereit, würden aber aus Sicherheitsgründen noch nicht eingesetzt. AFP/nd Seite 16

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