Harald Kretzschmar 20.10.2016 / Kultur

Eine flammende Hölle tat sich auf

Die Ausstellung »Caricatures« im Wilhelm-Busch-Museum Hannover bildet Spott und Humor in Frankreich seit 1700 ab

Das »Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst«, wie das Wilhelm-Busch-Museum Hannover seit einiger Zeit firmiert, wartet wieder einmal mit Kostbarkeiten auf. Tief hat die Chefin Gisela Vetter-Liebenow in dessen umfangreichen Sammlungsbestand gegriffen, und das Beste zu Tage gefördert, was aus Richtung »La France« jemals hinein gelangte. Was wenige wissen: Selten zu findende kundige Privatsammler haben dem Haus jahrelang dazu verholfen, repräsentative Beispiele für kritische Zeichenkunst zu erhalten. Dabei insbesondere französische.

Auf diese Weise sind hier viele der absoluten Höhepunkte der französischen Karikatur in bedeutenden Konvoluten präsent. Groteske Figuren und grimassierende Gesichter - dafür stehen Jacques Callot und Louis Boilly. Zugriff auf brennende politische Sujets: Honoré Daumier und J. J. Grandville. Paul Gavarni begleitete das mit charmanter Eleganz. Der freisinnige Citoyen steht dem besitzfixierten Bourgeois g...

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