Robert D. Meyer 19.10.2016 / Kultur

»Tagesschau« nennt AfD nicht mehr stets rechtspopulistisch

ARD-Nachrichten verzichten auf permanente Zuschreibung für Rechtspartei / Chefredakteur Gniffke: Einordnung sei nicht mehr grundsätzlich notwendig

Als Flaggschiff der TV-Abendnachrichten haben Entscheidungen der »Tagesschau«-Redaktion für Journalisten und für die Öffentlichkeit Signalwirkung: Die jüngste Erklärung aus Hamburg dürfte allerdings für Gesprächsstoff sorgen, dabei wurde sie offenbar bereits schon längst umgesetzt: In ihren Nachrichtensendungen schlägt die ARD einen anderen Umgang mit der AfD ein. Man verzichte auf den permanenten Zusatz »rechtspopulistisch«, wie ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke am Mittwoch erklärte. Schon seit einiger Zeit sei man dazu übergegangen, das Attribut »rechtspopulistisch« nicht mehr bei jeder Nennung des Parteinamens zu verwenden. Anders als zunächst insbesondere auf rechten Websiten und Blogs verbreitet, heißt das allerdings nicht, dass der Zusatz komplett gestrichen werde, wie Gniffke klarstellte.

Gniffke begründet den Schritt damit, v...

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