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Die meisten Menschen sterben nicht zu Hause

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Berlin. Der Wunsch, zu Hause zu sterben, wird in Deutschland nur selten erfüllt. Dem aktuellen DAK-Pflegereport zufolge, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde, sterben zwei von drei Menschen nicht dort, wo sie eigentlich sein wollen. 60 Prozent wollen zu Hause sein, 16 Prozent wissen es nicht, aber nur sechs Prozent stellen sich vor, in einem Krankenhaus oder Pflegeheim zu sterben. Tatsächlich sterben dort aber drei Viertel aller Menschen, laut Pflegereport im Krankenhaus jeder Fünfte allein. Im Heim ist sogar jeder dritte alte Mensch beim Sterben allein. Pflegende Angehörige sind sich noch sicherer, dass sie in ihren letzten Tagen nicht im Heim oder in der Klinik sein wollen. Von ihnen sagen 76 Prozent, dass sie zu Hause sterben möchten. Eine Mehrheit verbindet damit ein Gefühl von Würde und die Vorstellung, dass die gewohnte Umgebung das Sterben erträglicher mache. Im Auftrag der DAK wurden für den Report über die Erwartungen der Deutschen an ein würdevolles Ende des Lebens eine repräsentative Befragung und Einzelinterviews durchgeführt sowie Mitgliederdaten ausgewertet. Die DAK ist mit 5,9 Millionen Versicherten eine der großen Krankenkassen in Deutschland. epd/nd

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