Irmtraud Gutschke 20.10.2016 / Kultur

»Wer erlöst mich von mir selbst?«

Frans Kellendonk: »Eine Spukgeschichte« - oder ist das bloß Tarnung?

Am wahrscheinlichsten seien es gerade jene Bücher, die sich auf den ersten Blick entziehen, »die uns ein Leben lang als Gefährten begleiten«, so zitiert der Übersetzer Rainer Kersten im Nachwort einen Schriftsteller, der hierzulande nicht vielen bekannt sein dürfte, in den Niederlanden aber ein »Monument« geworden ist. Sogar ein Literaturpreis ist nach ihm benannt.

Frans Kellendonk, 1951 geboren, 1990 an AIDS gestorben, hat nicht nur Werke von Laurence Sterne, Henry James, Windham Lewis, Emily Brontë u.a. aus dem Englischen übersetzt, er machte sich vor allem auch selbst durch eine Reihe von Romanen (am bekanntesten »Mystischer Leib«), Erzählungen und Essays einen Namen. »Buchstabe und Geist« lockt mit dem Untertitel »Eine Spukgeschichte«. Tatsächlich scheinen im Magazin der Bibliothek, wo die Handlung zu Teilen spielt, seltsame Dinge vor sich zu gehen. Bücher fallen aus den Regalen, verschwinden oder werden falsch eingeordnet. Wa...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: