Lilian-Astrid Geese 20.10.2016 / Kultur

»Sie gab ihren Körper für das WORT«

Connie Palmen verlieh dem britischen Lyriker Ted Hughes Stimme, um den Selbstmord seiner Frau Sylvia Plath zu verstehen

Ist es die Perspektive des Schuldigen, des Täters? Ist es ein Todesroman? Das letzte Zeugnis eines Liebenden, dessen Emotion und Obsession die Geliebte selten, nie, nicht mehr erreichten? Die niederländische Autorin Connie Palmen, abonniert auf Romane, die von Leid, Verzweiflung, und Verlassenwerden handeln (»I.M.«, »Die Erbschaft«, »Ganz der Ihre«, »Luzifer, Logbuch eines unbarmherzigen Jahres« -, gibt in ihrem neuen Buch dem großen englischen Dichter Ted Hughes ihre Stimme und lässt ihn von der Liebe seines Lebens berichten, die nur sieben Jahre währte - als Versuch, sich schreibend an das Unbeschreibliche heranzutasten.

»Sie gab ihren Körper für das WORT«, schreibt er nach dem Suizid seiner Ehefrau, der genialen amerikanischen Lyrikerin Sylvia Plath, die nach ihrem Tode zu einer Ikone der Frauenbewegung werden sollte.

Hughes und Plath begegneten sich - im Roman und im wahren Leben - 1956 und heiraten nach nur viermonatiger...

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