Volker Stahl, Hamburg 20.10.2016 / Politik

Umsteuern mit halber Kraft

Hamburg: Trotz allem immer weniger Sozialwohnungen

Je weniger Sozialwohnungen, desto größer die soziale Spaltung in einer Stadt mit einem angespannten Wohnungsmarkt. Leider trifft diese grobe Formel auch auf Hamburg zu, denn der Bestand an Sozialwohnungen ging seit Ende der 1970er Jahre kontinuierlich zurück - damals verfügte die Hansestadt noch über gut 350 000. Heute sind es nur noch rund 80 000. Obwohl die Stadt den Bau von Wohnungen im 1. und 2. Förderweg wieder stärkt, wird deren Gesamtzahl laut Prognose der Stadtentwicklungsbehörde wegen des Ablaufs von Bindungen weiter sinken - bis 2031 auf rund 58 000!

Der rot-grüne Senat hat das Problem erkannt, bekommt es aber nicht in den Griff, weil er jahrzehntelange Fehlentwicklungen nicht auf die Schnelle korrigieren kann. Zwar verweist Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) auf die jüngsten Erfolge, doch diese sind nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein: »Im Jahr 2015 wurden mehr als 3000 neue Wohnungen gefördert,...

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