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Anwohner sollen Suizid eines Geflüchteten angefeuert haben

Schmölln: Jugendlicher springt aus dem Fenster in den Tod / Bericht: Anwohner filmten und forderten den Suizid / Empörung und Entsetzen bei Politikern

Berlin. Im thüringischen Schmölln haben Anwohner offenbar den Suizid eines psychisch erkrankten Geflüchteten gefilmt und den jugendlichen Somalier angefeuert, aus dem Fenster zu springen. Zunächst hatte der MDR darüber im Kurzmeldungsdienst Twitter darüber berichtet. Als er noch auf dem Fensterbrett stand, hätten im einige Anwohner zugerufen »Spring doch!«, so der Sender. Andere sollen von umliegenden Balkonen aus das Geschehen mit Handys gefilmt haben. Wie die »Süddeutsche« meldet, wurden die Angaben von dem Geschäftsführer der Betreuungseinrichtung, David Hirsch, bestätigt. Mitarbeiter hätten die Rufe zweifelsfrei gehört, dies werde auch in einem nichtöffentlichen Bericht festgehalten.

Der Bürgermeister der Stadt im Altenburger Land, Sven Schrade, zeigte sich »entsetzt«.


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