Klaus Bittermann 26.10.2016 / Kultur

Im Zwielicht

Franz Doblers neuer Krimi »Ein Schlag im Gesicht« zeigt einmal mehr: Dieser Mann ist ein gottverdammt guter Profi

Hunter S. Thompson schrieb einmal: »Schreiben ist wie ficken. Es macht nur den Amateuren Spaß.« Im Unterschied zu den Profis, die sich quälen, um etwas Vernünftiges zustande zu bringen, etwas, dem man nicht ansieht, dass man sich dabei gequält hat. Franz Dobler ist so ein Profi, der den Teufel tun würde, zuzugeben, dass er sich beim Verfassen seines zweiten Krimis schwer getan hätte. Aber das neue Buch »Ein Schlag ins Gesicht« ist so geschrieben, dass man an keiner Stelle den Eindruck hat, es stimmt etwas nicht, keine stilistischen Nachlässigkeiten, kein Drüberhinwegmogeln an einer schwierigen Stelle und vor allem keine gewöhnlichen Formulierungen und keine Phrasen, mit denen sich Autoren behelfen müssen, die es eben nicht besser können.

Doblers Sprache ist dicht, komprimiert, kompromisslos und an vielen Stellen blitzt unerwartet ein kleiner Witz auf. Sie nimmt einen gefangen und lässt nicht so schnell wieder los, hat sich der Leser er...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: