Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Montenegro: Djukanovic tritt ab

Podgorica. Trotz des deutlichen Siegs seiner Partei bei der Parlamentswahl wird Montenegros langjähriger Ministerpräsident Milo Djukanovic nicht an der Spitze der neuen Regierung stehen. Wie die Demokratische Partei der Sozialisten (DPS) am Dienstagabend mitteilte, nominierte die Parteispitze seinen bisherigen Stellvertreter, den früheren Sicherheitschef Dusko Markovic, als Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten. Djukanovic soll aber Parteivorsitzender bleiben. Der 54-Jährige führt den kleinen Balkanstaat bereits seit einem Vierteljahrhundert. Er trat zwar schon 2006 und 2010 kurzzeitig als Ministerpräsident zurück, kehrte nach einer Pause von jeweils zwei Jahren aber auf den Posten zurück. Kritiker werfen ihm autoritäres Gebaren, Korruption, Vetternwirtschaft und Verbindungen zur organisierten Kriminalität vor. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln