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Die FIFA ist dafür zuständig

Die niederländische Menschenrechtsanwältin Liesbeth Zegveld über ihre Klage wegen Arbeitsbedingungen in Katar

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sie haben dem Weltfußballverband FIFA in einem langen Schreiben begründet, wieso der niederländische Gewerkschaftsbund FNV die FIFA in der Pflicht sieht, in Katar, dem Ausrichterland der Fußball-WM 2022, für anständige Arbeitsbedingungen für Millionen von Wanderarbeitern zu sorgen. Die FIFA hat nun in einem Schreiben Ihre Vorwürfe zurückgewiesen. Was sagen Sie dazu?
Die FIFA reagiert wie erwartet.

Die FIFA wurde wiederholt dafür kritisiert, dass sie die Gesetze in WM-Gastgeberländern zu stark beeinflusse. Ist es da nicht ein Widerspruch, nun vom Weltverband zu fordern, er solle Einfluss auf gesetzliche Regelungen in einem souveränen Staat nehmen?
Das hängt vom Standpunkt ab. Die FIFA wurde in der Vergangenheit ja kritisiert, weil sie verlangt hat, dass der Gastgeber seine Vorschriften und manchmal sogar seine Gesetze anpasst, um den wirtschaftlichen und geschäftlichen Interessen der FIFA gerecht zu werden. Die Gastgeberstaaten h...


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