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Vetternwirtschaft in Warschau

Parteiinterne Seilschaften der regierenden PiS entscheiden über die Besetzung von Schlüsselpositionen in polnischen Unternehmen

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) ist eigentlich mit dem Anspruch angetreten, mit der einstigen Vetternwirtschaft der abgewählten Bürgerplattform (PO) aufzuräumen. Nach dem Regierungswechsel im Jahr 2015 wurden auch zahlreiche personelle Änderungen vorgenommen. Doch nach nur einem Jahr wird auch ersichtlich, dass es Jaroslaw Kaczynski wohl nicht sonderlich ernst meinte. Die Kunde, dass der in der polnischen Politik so traditionsreiche Klüngel auch in den PiS-Reihen nahtlos fortlebt, ist inzwischen bis in die äußersten Winkel des Karpaten-Vorlands vorgedrungen. »Seit dem vergangenen Jahr sind wir Zeugen eines wahrlichen Sturms von PiS-Politikern auf lukrative Posten in den staatlichen Unternehmen. Es ist bedauerlich, dass die Regierung das kritiklos hinnimmt. Sollte das die angekündigte Revolution sein?«, fragt der Journalist Krzysztof Ziemiec in der »Rzeczpospolita«. Die klaren Worte des beliebten Nachrichtensprechers haben viel...


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