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Streikbrecher bei Charité-Tochter?

Gewerkschaft ver.di macht dem landeseigenen Unternehmen schwere Vorwürfe

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»In den ersten Jahren war ich zufrieden«, sagt Daniel Turek, 32 Jahre alt, angestellt bei der Charité-Tochter Charité Facility Management GmbH (CFM). »Doch seit zirka einem Jahr hat die Arbeitsverdichtung zugenommen. Sind Kollegen zum Beispiel in Rente gegangen, mussten wir einfach mehr machen. Irgendwann geht das nicht mehr, wir können ja nicht immer der Notnagel sein.«

Seit Anfang des Jahres ist Turek Mitglied der Gewerkschaft ver.di, er engagiert sich seitdem in der ver.di-Betriebsgruppe bei der Facility Management GmbH und hat an mehreren Warnstreiks in den letzten Monaten teilgenommen.

2200 Menschen arbeiten bei der CFM, sie sind verantwortlich für Dienstleistungen an dem Universitätsklinikum. Turek hat eine 40-Stunden-Woche, in der Regel arbeitet er von 5.30 bis 14 Uhr. Am Campus Benjamin Franklin ist er auf einer Intensivstation als Versorgungsassistent für den Material- und Medikamentenbestand verantwortlich. 17 Kollegen arbeiten...


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