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Nur Afroamerikaner fahren mit dem Bus

Trotz Civil Rights Act und Barack Obama: In den USA grassiert immer noch der Rassismus

  • Von Oliver Kern, Columbus (Ohio)
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Vor 52 Jahren unterschrieb Präsident Lyndon B. Johnson den Civil Rights Act und beendete damit die Rassentrennung in den USA - zumindest auf dem Papier. Die Realität im Jahr 2016 ist immer noch ein Land, in dem der Rassismus tief verwurzelt ist. Und es wird sogar wieder schlimmer. Ganze Nachbarschaften sind entweder fast ausschließlich asiatisch, schwarz, lateinamerikanisch oder weiß. Die Menschen besuchen verschiedene Kirchen, schauen unterschiedliche TV-Sender - und sie gehen in verschiedene Schulen.

Das Gesetz aus dem Jahr 1964, das diskriminierende Wahltests für Afroamerikaner und die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Bussen und Sanitäreinrichtungen für illegal erklärte, sollte eigentlich auch getrennte Schulen verbieten. Doch seit 1988 hat sich die Zahl der Einrichtungen, in denen weiße Kinder weniger als ein Prozent der gesamten Schülerschaft ausmachen, fast verdreifacht. Und in diesen Schu...


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