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Die zwei Amerikas

Nicht allein politisch, auch ökonomisch und sozial durchzieht die USA ein tiefer Riss

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Kurz vor der Wahl hat die US-Notenbank Fed keine Änderungen an ihrer Geldpolitik mehr vorgenommen. Der für Fed-Präsidentin Janet Yellen wichtige Arbeitsmarktbericht und andere günstig ausgefallene Konjunkturdaten machen jedoch voraussichtlich den Weg frei für eine Zinserhöhung im Dezember. Dies könnte endgültig die Wende in der globalen Niedrigzinspolitik der wichtigen Zentralbanken weltweit einläuten. Ein »Störfeuer« erwarten Bankanalysten höchstens noch von der US-Präsidentenwahl.

Die Beschäftigung in den USA stieg im Monat Oktober um 160 000, die Arbeitslosenquote sank von 5,0 auf 4,9 Prozent - dem Niveau von vor der Krise. Im ersten Jahr der Präsidentschaft von Barack Obama hatte die Arbeitslosenquote noch bei rund 10 Prozent gelegen. Damals in der Weltwirtschaftskrise schrumpfte die Industrie rasant, Millionen Hausbesitzer waren zahlungsunfähig und die Banken wankten. Insofern liest sich die Bilanz des scheidenden Präsidenten gut....


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