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IS verschleppte irakische Ex-Soldaten

UN: Schwere Verbrechen

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Genf. Die unter militärischem Druck stehende Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich laut UN neuer schwerer Verbrechen schuldig gemacht. Die Extremisten hätten mindestens 295 ehemalige irakische Soldaten in der Region rund um Mossul verschleppt, teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Dienstag in Genf mit.

Das Schicksal der Verschleppten sei unklar, hieß es. Seit Beginn der Offensive der irakischen Armee und ihrer Verbündeten vor mehr als drei Wochen gegen die IS-Hochburg Mossul entführten die Terroristen laut UN Tausende Menschen und töteten Hunderte. Der Islamische Staat missbrauche die Entführten als menschliche Schutzschilde gegen die vorrückenden Regierungstruppen.

Insgesamt seien mehr als 35 000 Menschen vor den Kämpfen zwischen Armee und Terrormiliz geflohen. Die meisten der Männer, Frauen und Kinder seien in Camps untergebracht, teilte die Internationale Organisation für Migration mit. Im Oktober begann die irakische Armee mit Unterstützung kurdischer Einheiten und der US-geführten Koalition eine Offensive gegen den IS in der Region um Mossul. epd/nd

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