Woran man seine Pappenheimer erkennt

Fränkische Kommune und Graf streiten um Geld - werden nun vier Quadratmeter mitten auf einer Straße eingezäunt?

Pappenheim. Friedrich Schiller legte in seiner »Wallenstein«-Trilogie dem kaiserlichen Feldherrn die achtungsvollen Worte »Daran erkenn ich meine Pappenheimer« in den Mund. Seitdem ist der Name des Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim, des bekanntesten Kavallerie-Befehlshabers im Dreißigjährigen Krieg, nicht nur Kennern von Adels-Lexika geläufig. Dieser Tage macht Pappenheim wieder auf sich aufmerksam - mit einem bizarren Kleinkrieg zwischen der Stadt und der Familie des heutigem Schlossherren Albrecht Graf von und zu Egloffstein.

Es geht um Fördergelder für eine Schloss-Sanierung. Die Fronten zwischen Kommune und Grafschaft sind inzwischen so verhärtet, dass sich der Landrat von Weißenburg-Gunzenhausen, Gerhard Wägemann (CSU), eingeschaltet hat. Wegen des Streits fürchteten manche Pappenheimer schon, sich aufgrund ihres Wohnorts zu blamieren, sagte Wägemann. Zuerst hatte die »Süddeutsche Zeitung« über den Fall berichtet.

Ursprung des ...

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