Die »Deo-Roller« von Rheinmetall

Der deutsche Rüstungskonzern setzt auf Internationalisierung

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Peter Pilz, Nationalrat der österreichischen Grünen, nervt die Regierung. Egal ob es um die flügellahmen »Eurofighter«, die man für das Bundesheer gebraucht aus Deutschland gekauft hat, oder um den Export von Glock-Pistolen geht. Derzeit fordert er gar den Stopp von Rüstungsexporten in die Türkei, nach Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Denn: »Die Waffen landen im syrischen Kriegsgebiet, in den Händen islamistischer Rebellen.« Österreich soll solche Exporte verbieten, meint der Abgeordnete und will, dass sich seine Regierung auf EU-Ebene für einen Lieferstopp einsetzt. Ja gut. Soll er, doch was hat das mit Deutschland zu tun? Pilz, der studierte Volkswirt, lächelt: »Schaun‘s, was wir da schicken, das kommt zum Gutteil aus Fabriken, die gehören ihnen.« Wobei er natürlich nicht den Journalisten, wohl aber dessen Herkunftsland meint.

Es ist fast zwei Jahre her, da fielen rund einhundert Special Security Forces des ...


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