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Eskalator-Test

Denkspiel mit Mike Mlynar

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Menschen, die sich näher mit Mathematik befassen, werden oft als realitätsfern wahrgenommen. Doch zum einen handelt es sich bei diesem Urteil eher um eine immer wieder kolportierte Legende. Und zum anderen beruht es auf einem unterschiedlichen Verständnis von Realität. Die allermeisten begnügen sich bei der Realität eben mit deren Benutzeroberfläche. Andere, so auch Mathematiker, tun das nicht. Das erscheint vielen skurril, auch wenn es vielleicht sogar realitätsnäher ist.

Auf dem Weg von ihrem Moskauer Institut nach Hause geht die Mathematikdozentin Margarita Nikolowa meist zur Metrostation Biblioteka imeni Lenina. Auch dort laufen unentwegt die Eskalatori, die berühmten Metro-Rolltreppen. Auf einem macht sie, nach Absprache mit dem Aufsichtspersonal, einen Test. Als sie sehr langsam auf dem abwärts rollenden Eskalator hinunter ging, erreichte sie das untere Ende der Treppe nach 50 Schritten. Dann rannte sie dieselbe Rolltreppe aufwärts, wobei sie auch immer eine Stufe nahm, und kam oben nach 125 Schritten an. Zum ersten ging sie fünfmal so schnell aufwärts wie abwärts (d.h. sie nahm fünf Stufen in derselben Zeit, in der sie vorher eine Stufe genommen hatte). Zum zweiten bewegte sie sich bei beiden Fahrten mit konstanter Geschwindigkeit. Frage: Wie viele Stufen wären sichtbar geworden, wenn der Eskalator plötzlich stehen geblieben wäre?

Lösungen per E-Mail an spielplatz@nd-online.de oder per Post (Kennwort »Denkspiel«). Einsendeschluss Mittwoch, 16.11. Absender nicht vergessen, wir verlosen einen Buchpreis!

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