Anders wachsen, nicht weniger

Anhänger des Degrowth-Konzepts setzen Wirtschaftswachstum mit Ressourcenverbrauch und Naturzerstörung gleich. Das ist zu kurz gegriffen, sagt Jürgen Leibiger

  • Von Jürgen Leibiger
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Ermöglicht Wachstum ein gutes Leben? Verringert Wachstum Ungleichheit und Armut? Verringert Wachstum Massenarbeitslosigkeit? Ermöglicht Wachstum Umweltschutz?«, fragen Vertreter des Degrowth-Konzepts und verneinen das. Gegenfrage: Verbessert sich in einer Rezession mit sinkender Produktion das Leben der Mehrheit der Bevölkerung? Gibt es dann weniger Arbeitslosigkeit, Armut und Ungleichheit und mehr Umweltschutz? Natürlich nicht. Trotzdem behaupten Degrowth-Theoretiker, dass Wachstumsrücknahme und Schrumpfung im Zentrum einer Strategie zur Lösung dieser Menschheitsprobleme stehen müssten. Gerne wird dazu Kenneth Boulding zitiert: »Wer glaubt, dass in einer endlichen Welt unendliches Wachstum möglich ist, kann nur verrückt sein - oder Ökonom.« Klingt gut, ist aber Unsinn, weil Wachstum einfach mit vermehrter Stoffentnahme aus der Natur und zunehmendem Raumverbrauch gleichgesetzt wird. Diese sind aber nicht unabänderlich miteinander verbu...

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