Kumpel muss Kumpel bleiben

Aktion der Gelben Hand zur Verteidigung von Migranten gegen Rechtsextreme wird 30 Jahre alt

  • Von Josephine Schulz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

CDU und CSU versuchen auf dem Rücken von Migranten Wahlen zu gewinnen, die politische Stimmung ist angespannt, die Rhetorik derb, als allerorts Sticker mit gelben Händen in Deutschland auftauchen. Das war vor 30 Jahren. 1986 wurde der Verein »Mach meinen Kumpel nicht an« von der DGB-Jugend und dem Gewerkschaftsmagazin »ran« gegründet. Das Zeichen der abwehrenden gelben Hand war Symbol der Kampagne und des Vereins gegen Fremdenfeindlichkeit im Betrieb. Anlässlich des Jubiläums sagt der Vorsitzende Giovanni Pollice am Wochenende in Berlin: »Viele meinen: Wehret den Anfängen. Ich denke, wir stehen nicht am Anfang, sondern mitten drin.« Blickt man ins Gründungsjahr des Vereins zurück, entsteht tatsächlich eher der Eindruck eines Déjà-vu denn eines Anfangs. Im Wahlkampf 1987 wurde gegen »Asylanten« Stimmung gemacht, von »Asylmissbrauch« war die Rede, von »Überfremdung« und von »Fluten« und »Wellen«, die über die Grenzen kämen. Die SPD versu...

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