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AfD rechtfertigt Gaulands Kandidatur in Frankfurt

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Potsdam. Die AfD hat die Entscheidung ihres Landesvorsitzenden Alexander Gauland verteidigt, entgegen früheren Beteuerungen doch im Osten des Landes als Direktkandidat bei der Bundestagswahl 2017 anzutreten. »Er wurde eindringlich gebeten von den Kreisverbänden Frankfurt (Oder) und Oder-Spree«, sagte Parteisprecher Kai Gersch am Montag. »Da hat er sich dann breitschlagen lassen.« Gauland selbst äußerte sich zunächst nicht zu seiner Kandidatur. Der 75-Jährige lebt in Potsdam und hatte noch Ende September erklärt, er werde niemals in Frankfurt (Oder) antreten. Eine Kandidatur würde nur dort Sinn machen, wo er wenigstens die Namen der Hauptstraßen kenne. Auch mit Blick auf sein Alter erklärte er damals, erst im Frühjahr über eine mögliche Kandidatur für den Bundestag entscheiden zu wollen. Frankfurt (Oder) gilt als eine Hochburg der AfD in Brandenburg. Bei der Landtagswahl 2014 hatte die Partei dort knapp 20 Prozent geholt. »Man möchte schon dort antreten, wo man gute Aussichten hat«, sagte Gersch. Entscheidend sei jedoch der dringende Wunsch der Kreisverbände gewesen.»Hat Gauland nun ein, zwei Straßennamen in Frankfurt (Oder) gelernt?« So hatte Potsdams LINKE-Kreischef Sascha Krämer zuvor ironisch gefragt. Da Gauland eine Kandidatur außerhalb Potsdams zunächst definitiv ausgeschlossen habe, sei er ein Wortbrecher oder ein Lügner, meinte Krämer. Beides sei nicht gut für einen Politiker. dpa/nd

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