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Streit um eine Ausstellung

Hochschulen im südlichen Niedersachsen sehen sich mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ursprünglich sollte die Ausstellung mit dem Titel »Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948« an der Uni Göttingen am 1. November starten. Im Vorfeld hatten der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und der studentische Fachschaftsrat Sozialwissenschaften eine Absage der Schau gefordert und dies mit angeblichen antisemitischen Inhalten begründet. So zeige die Ausstellung unter anderem, dass es im Zuge der israelischen Staatsgründung zu massenhaften Vertreibungen und ethnischen Säuberungen der arabischen Bevölkerung gekommen sei. Dabei werde aber verschwiegen, dass eine der größten Fluchtursachen »der Angriffskrieg der arabischen Nachbarstaaten auf den jungen jüdischen Staat war«. Die Jüdinnen und Juden im Nahen Osten würden in der Ausstellung als »kollektive Aggressoren« dargestellt.

Die Göttinger Islamwissenschaftlerin Irene Schneider, die die Ausstellung gemeinsam mit dem Jura-Professor Kai Ambos organisiert, hatte d...


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