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Mosambik in schwerem Fahrwasser

Schuldenlast drückt auf die wirtschaftliche Entwicklung und bewaffnete RENAMO-Kämpfer proben den Aufstand

  • Von Christa Schaffmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mosambik befindet sich wirtschaftlich und politisch in einer schwierigen Phase. Als wären die Finanzen nicht schon Problem genug, leidet das Land nach wie vor unter den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen RENAMO-Kämpfern und Sicherheitskräften. Da die RENAMO mangels Programm und systematischer Parteiarbeit landesweit politisch kaum an Boden gewinnt, versucht sie sich regional festzusetzen und auf diese Weise Einfluss und Zugriff auf die mittelfristig erhofften beträchtlichen Früchte der Wirtschaftsentwicklung zu sichern. Darunter leiden vor allem die Bauern im Norden. Die Regierungspartei FRELIMO profitiert zumindest teilweise, nutzt sie doch den instabilen Frieden als Ausrede für diverse soziale Probleme.

Die Regierung erklärte Ende Oktober offiziell, dass das Land nicht alle seine Schulden zurückzahlen kann. In einem Schreiben an die Kreditgeber bittet sie um Stundung der »versteckten« Schulden. Gemeint sind damit Kredite ...


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