Werbung

Freihandel hat das Wachstum verlangsamt

Der Wiener Ökonom Leon Podkaminer über den Mythos, dass neoliberale Globalisierung zu mehr Wohlstand führt

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Wiener Ökonom Leon Podkaminer hält die Warnung wirtschaftsliberaler Volkswirte vor mehr Protektionismus für unbegründet. Die Befürchtung wirtschaftsliberaler »Freihandel und Globalisierung haben das globale Wirtschaftswachstum offenbar verlangsamt«, sagt der Experte für Wirtschaftspolitik am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche im Interview mit der Tageszeitung »Neues Deutschland« (Mittwochausgabe). Eine weitere Liberalisierung des Handels und des Kapitalverkehrs, wie mit den transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA beabsichtigt ist, würde sich auf die Weltwirtschaft und auch auf die europäische Wirtschaft »nicht günstig auswirken«, so Podkaminer. Laut einer von ihm erstellten Studie hat die Globalisierung zu mehr Ungleichheit geführt: Der globale »Kuchen« wachse langsamer, aber der auf die Reichen entfallende Anteil nehme zu. problematisch sei auch, dass die durch Freihandel erzielten Überschüsse in einigen Ländern notwendigerweise Defizite in anderen Ländern bedinge. So trage gerade Deutschland mit seiner Exportorientierung »ganz entschieden« zur Instabilität in der Europäischen Union bei.

Unterstützen Sie uns durch Ihr Abo und lesen Sie HIER das vollständige Interview mit dem Ökonom Leon Podkaminer

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!