Werbung

Amt stellt Statistik zur Wahl vor

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wäre es nach der Generation Ü70 - also über 70 Jahre - gegangen, würde wieder Rot-Schwarz regieren. Die älteren Wahlberechtigten beteiligten sich deutlich stärker an der Abgeordnetenhauswahl am 18. September als jüngere - und wählten überdurchschnittlich oft SPD und CDU. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik, die das Amt für Statistik am Dienstag veröffentlichte. Hätten nur die Generation Ü70 gewählt, hätte die SPD demnach rund sechs, die CDU fast acht Prozentpunkte besser abgeschnitten als bei der Gesamtwählerschaft - und beide hätten nicht die schlechtesten Ergebnisse in der Nachkriegsgeschichte eingefahren. Die Grünen erzielten ihr bestes Ergebnis dagegen in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen. Die FDP punktete genau in dieser Zielgruppe am wenigsten. Die Wähler der Linkspartei unterscheiden sich: Im Osten wird die Partei von älteren Wählern unterstützt, im Westen ist sie eher für die Gruppe der jungen Berufstätigen interessant. Die AfD erzielte ihre besten Ergebnisse bei 45- bis 59-Jährigen.

Die repräsentative Wahlstatistik gibt Aufschluss über die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe unterschiedlicher Wählergruppen. Ausgewertet wurden zufällig ausgewählte Stimmabgaben aus 106 der 1779 Wahllokale und 26 der 653 Briefwahlbezirke. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!