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NRW-Minister: Kauf von Steuerdaten brachte sieben Milliarden Euro

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Düsseldorf. Dank des umstrittenen Ankaufs von Datenträgern zu Steuersündern hat der Staat nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) bereits rund sieben Milliarden Euro zusätzlich eingenommen. Seit seinem Amtsantritt 2010 habe er elf Datenträger aufkaufen lassen und dafür 18 Millionen Euro ausgegeben, sagte Walter-Borjans dem »Handelsblatt« aus Düsseldorf vom Mittwoch. Nachfolgende Selbstanzeigen hätten seinem Bundesland 2,3 Milliarden Euro Mehreinnahmen gebracht. Bundesweit seien weitere vier Milliarden Euro hinzugekommen. Banken, die bei der Steuerhinterziehung halfen, zahlten demnach rund 700 Millionen Euro an die NRW-Staatskasse. Er wolle daher auch künftig auf den Kauf womöglich illegal erstellter Datenträger setzen, sagte Walter-Borjans. Manchmal gebe es »nur die Möglichkeit, durch bezahlte Informationen aus der Szene zum Ziel zu kommen. Dann gehen wir diesen Weg«, so der Minister. AFP/nd

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