Afrika kommt nicht vor

Turbulenter Abschluss der UN-Klimakonferenz in Marrakesch

  • Von Susanne Götze und 
Christian Mihatsch, Marrakesch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sechzig Prozent der am meisten vom Klimawandel betroffenen Länder liegen in Afrika - gleichzeitig ist der Kontinent nur für vier Prozent des Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Diese Ungerechtigkeit sollte laut den Gastgebern einer der Schwerpunkte der UN-Klimakonferenz von Marrakesch werden, die am Freitag endete. »Wir werden einen afrikanischen Klimagipfel ausrichten«, versprach Marokkos König Mohammed VI. Und die französische Umweltministerin Ségolène Royal erinnerte daran, dass 700 Millionen Menschen in Afrika ohne Elektrizität leben.

In den Verhandlungen beschwerten sich Diplomaten der »Afrikanischen Gruppe« aber, dass sich die Parteien nicht auf Hilfen für Kleinbauern einigen konnten. Malis Vertreter erklärte, der Klimawandel bedrohe die Ernährungssicherheit vieler. Der Sprecher der Verhandlungsgruppe der ärmsten Länder, Tosi Mpanu-Mpanu, beklagte, dass Afrika in der Abschlusserklärung nicht vorkomme.

Bis zum letzten ...

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